Arnulf
Rainer
1929 in Baden bei Wien geboren.
1940 - 44 Besuch der nationalpolitischen Erziehungsanstalt Traiskirchen/Niederösterreich.
1947 durch Ausstellungsbesuche des British Council erster Kontakt mit
zeitgenössischer Kunst. 1947 - 49 Besuch der Staatsgewerbeschule,
Villach. 1947 - 51 gegenständlich-surrealistische Zeichnungen. 1949
Aufnahme an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien; besucht diese Schule
einen Tag. Aufnahme an der Akademie der Bildenden Künste, Wien. 1951
besucht er André Breton in Paris. Edition der Fotomappe "Perspektiven
der Vernichtung". 1953 - 59 Aufenthalt in Gainfarn bei Wien und
Beschäftigung mit Proportionsstudien. 1957 Ausstellung in der Wiener
Secession. Ab 1963 sammelt er Malerei von Geisteskranken. 1964 - 65
künstlerische Versuche mit LSD und Psylocibin. 1968 Grimassenfotos
und intensive Beschäftigung mit Körperhaltungen von Geisteskranken,
später Akzentuierung der Grimassenfotos durch Übermalung; Bemalung
des eigenen Gesichts und der eigenen Hände. Ausstellung im Museum des 20.
Jahrhunderts, Wien. 1970 Ausstellung im Kunstverein Freiburg und erste
Einzelausstellung in der Galerie van de Loo, München. 1971 Ausstellung
im Kunstverein in Hamburg. 1973 - 75 Zusammenarbeit mit Dieter Roth:
Misch- und Trennkunst. 1974 Ausstellung im Kunstverein Bremerhaven und
Kunstraum München. 1975 "Kunst auf Kunst"-Serien; Ausstellung
im Hessischen Landesmuseum, Darmstadt. 1976 Leonardo-Überzeichnungen.
Ausstellung im Kulturhaus Graz und Künstlerhaus Klagenfurt. 1977
Messerschmidt-Überarbeitungen. Ausstellung in der Kunsthalle Bern. 1977/78
Totenmasken. 1978 Großer Österreichischer Staatspreis. Ausstellung
in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. 1979 Ausstellung
im Frankfurter Kunstverein und im Württembergischen Kunstverein, Stuttgart.
1980 Ausstellung im Stedelijk Van Abbe Museum, Eindhoven. 1980 - 81
Mumienüberarbeitungen, Rembrandt-Serie, Christusköpfe, Chaos-Serie.
1981 Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main. 1981 - 95
Leiter einer Meisterklasse für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste,
Wien. Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 1984 Ausstellung
im Neuen Berliner Kunstverein; Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach;
Musée national d'art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris; Kunstmuseum
Düsseldorf. 1985 sammelt er botanische und zoologische Illustrationen,
Schlangen- und Pflanzenüberzeichnungen. Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle.
1988 Museum Haus Lange und Haus Esters, Krefeld. 1989 Retrospektive
im Solomon R. Guggenheim Museum, New York. 1991 Ausstellung in der Malmö
Konsthall. 1992 Ausstellung in der Kunst-Station Sankt Peter, Köln,
und der Kärntner Landesgalerie, Klagenfurt. 1993 Eröffnung
des Arnulf-Rainer-Museums, New York. Ausstellung in der Kunsthalle Dominikanerkirche,
Osnabrück. 1994 Ausstellung im Museum Moderner Kunst, Passau; Retrospektive
im Schömer-Haus, Klosterneuburg. 1994 - 95 Mikrostrukturen. 1995
Emeritierung auf eigenen Wunsch. Ausstellung im Museum für Moderne Kunst,
Bozen. 1996 Ausstellung im Landesmuseum Oldenburg; Sonderschau auf der
XXIII. Biennale São Paulo. 1997 Ausstellung im Kunstmuseum Bonn
und Retrospektive in der Kunsthalle Krems. 2000 Ausstellung im Stedelijk
Museum, Amsterdam. Rainer lebt in Wien, Oberösterreich, Bayern und seit
1996 auch auf Teneriffa
