Publikationen
Heimrad Prem


Engagement und Distanz, Aspekte einer Sammlung (Band I)

Herausgegeben von Otto van de Loo,
bearbeitet von Andreas Neufert
272 Seiten, 156 farbige Abbildungen

Mit Essays, Biographien und Literaturangaben zu folgenden Künstlern: P. Alechinsky, K. Appel, H. M. Bachmayer, D. Bartscht, G. Brus, M. Cahn, E. Cimiotti, Constant, G. Damisch, J. Dubuffet, L. Fischer, P. Gallizio, R. d'Haese, O.H. Hajek, F. Hitzler, A. Jorn, A. Kremer, Maryan, H. Michaux, M. Neumann, K.H. Pedersen, H. Platschek, H. Prem, A. Rainer, A. Saura, K. Schleinkofer, E. Schumacher, K.R.H. Sonderborg, H. Sturm, A. Tŕpies, W. Vostell, Wols, M. Wyckaert und HP Zimmer.


Texte zur Kunst 1957-1982
25 Jahre Galerie van de Loo, München 1982
Herausgegeben anläßlich der Ausstellung "Schnittpunkt München" in der Galerie der Künstler
Reihe Texte zur Kunst Band 1
269 Seiten, einige SW-Abbildungen

Mit Beiträgen von Hans Matthäus Bachmayer, Christoph Caspari, Emil Cimiotti, Helmut Heissenbüttel, Werner Hofmann, Asger Jorn, Florian Köhler, Kollektiv Herzogstraße, Otto van de Loo, George Mathieu, Heino Naujoks, Hermann Nitsch, Hans Platschek, Heimrad Prem, Arnulf Rainer, Martin Reuter, Helmut Rieger, Antonio Saura, Karl Schawelka, Doris Schmidt, KRH Sonderborg, Antoni Tàpies, HP Zimmer.

(vergriffen)


Heimrad Prem
Retrospektive und Werkverzeichnis

Herausgegeben von Margarethe Jochimsen und Pia Dornacher, München 1995
Mit einem Werkverzeichnis von Pia Dornacher
280 Seiten, Format 30 x 24 cm, 96 farbige und zahlreiche SW-Abbildungen
Prestel-Verlag, ISBN 3-7913-1614-1

(vergriffen)

Gruppe SPUR 1958-1965
Lothar Fischer, Heimrad Prem, Helmut Sturm, HP Zimmer
Eine Dokumentation
Herausgegeben von der Galerie van de Loo, München 1988 (2. Aufl.)
219 Seiten, Format 24 x 24,5 cm, 16 farbige und zahlreichen SW-Abbildungen

Mit einem Vorwort von Otto van de Loo und Beiträgen von C. Caspari, Veit Loers und Hans M. Bachmayer und Jorgen Nash.
1958 gründen die Maler Heimrad Prem, Helmut Sturm, HP Zimmer und der Bildhauer Lothar Fischer in München die Künstlergruppe SPUR, eine der bedeutendsten Künstlergruppen nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Verbreitung von Flugblättern, Manifesten und die Herausgabe ihrer 7 SPUR-Zeitschriften ließen diese unangepaßten, gesellschaftskritischen und provokanten Künstler Staat und Kirche in Bayern heftig reagieren. In den SPUR-Prozessen wurde die Gruppe SPUR der Verbreitung unzüchtiger Schriften und der Religionsbeschimpfung angeklagt. Ende der 50er Jahre, an der Schwelle zwischen Informel und neuer Figuration stehend, finden diese Künstler zu einer neuen, "verbindlicheren Formensprache". 1965 löst sich die Künstlergruppe SPUR in ihrer ursprünglichen Form allmählich auf.
Ein an Dokumenten, Flugblättern, Gutachten zu den SPUR-Prozeßen, Gesprächsaufzeichnungen der Künstler, Zeitungskritiken und historischem Material unendlichen reiches Buch, das für jeden Leser, Sammler und Historiker, der sich mit der Kunst der 60er Jahre befaßt, von außerordentlichem Interesse sein wird.

Euro 30,-


Phantom Avantgarde Roberto Ohrt
Eine Geschichte der Situationistischen Internationale und der modernen Kunst
333 Seiten, Format 26 x 21 cm, 14 farbige und zahlreiche SW-Abbildungen
Galerie van de Loo/Edition Nautilus, Hamburg 1990, ISBN 3-89401-168-8

Der Situationistischen Internationale, der u.a. Guy Debord, Constant, Pinot Gallizio, Asger Jorn, Hans Platschek, Uwe Lausen, Heimrad Prem, Helmut Sturm, Maurice Wyckaert und HP Zimmer angehörten, ging es maßgeblich um die Suche nach theoretischen und praktischen Möglichkeiten zur Revolutionierung des Alltagslebens und der Stadtplanung. Durch das Konstruieren von Situationen und die Technik des Umherschweifens in Stadträumen wollte der Wortführer der Situationisten, Guy Debord, mit Hilfe der Organistaion der S.I. neue Kunst- und Lebensformen finden. Somit projizierten die Situationisten eine Stadt, die den Menschen aus seiner Passivität herauslocken sollte. Gefordert wurde aber auch ein Leben ohne Arbeit und Leerlauf. Auf der Suche nach einer neuen experimentellen Kunst verlor schließlich das Tafelbild zunehmend seine Berechtigung. Als Debord 1962 ein Malverbot für die Künstler unter den Situationisten abverlangte, führte dies unweigerlich zum Massenausschluß zahlreicher Mitglieder. 1972 entschließt
sich Guy Debord das Projekt zu beenden, da die Organisation nur noch von ihm und zwei Freunden getragen wird.
Roberto Ohrt promovierte 1988 an dem kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg über das Thema "Kunst, Situation, Aktion - eine kritische Chronologie der Internationale Situationniste von 1957-1962". 1989 überarbeitet er das Manuskript und 1990 erschien dieses Standardwerk über die "Situationisten Internationale".

Euro 45,-