Henri
Michaux
1899 geboren in Namur/ Belgien. Nach Abruch eines Medizinstudiums
in Brüssel geht er von 1918-23 als Matrose zur Handelsmarine.
1922 Veröffentlichung erster literarischer Arbeiten. 1924
Umzug nach Paris. 1925 Begegnung mit Arbeiten von Paul Klee,
Max Ernst und de Chirico, beginnt selbst zu malen. 1927-37
lange Reisen u.a. nach Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika, die Anregungen
für Schriften, Gedichte und Illustrationen geben. 1937
erste Ausstellung in der Librairie de la Plèade, Paris, 1938
in der Galerie Pierre. 1940- 45 lebt Michaux in Le Lavendou,
Südfrankreich, hier erste zeichnerische Versuche. 1944 und 1951
Galerie Rive Gauche, Paris. 1946 beginnt Michaux experimentell
unter Drogeneinfluss zu malen, es entstehen Tinten- und Tuschzeichnungen, Endragen.
1948 erste von mehreren Ausstellungen in der Galerie René
Drouin, Paris. 1955 Michaux wird französischer Staatsbürger.
1957 Veröffentlichung eines Buches über Drogenerfahrungen:
L‘ infini turbulent. Ausstellung im Palais Beaux Arts, Brüssel. 1962
Silkeborg Museum. 1963 Galerie Cordier-Ekstrom, New York. Erste
Ausstellung in der Galerie van de Loo in München. 1964
Stedelijk Museum, Amsterdam. 1967 Palazzo Grassi, Venedig.
1968 Von der Heydt Museum, Wuppertal., 1972
Kestner Gesellschaft, Hannover. 1976 Fondation Maeght, Saint-Paul
de Vence; Stadtmuseum Graz; Museum des XX. Jahrhunderts, Wien.
1984 stirbt Michaux in Paris
