Gunter
Damisch
1958
in Steyr, Oberösterreich geboren. Seine Jugend verbringt er in Ulmerfeld-Hausmenning
im Ybbstal/Niederösterreich. Erste künstlerische Arbeiten entstehen
im Alter von 15 Jahren. Nach der Volksschule ab 1968 auf einem
Konvikt (Internat) in Waidhofen an der Ybbs; ab 1973 Oberstufengymnasium
in Linz, musischer Zweig. In Linz sieht er erstmals Werke von Schumacher, Rainer
u. a. Im Anschluss an das Abitur geht er 1977 nach Wien. 1987
Beginn des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste, Wien. Aufnahme
in die Meisterklasse für Grafik von Max Melcher. 1983
schließt er das Studium mit einem Diplom ab und gewinnt den Römerquelle-Kunstpreis.
Seit 1978 widmet er sich neben der Zeichnung und Druckgrafik intensiv der Malerei.
Als Bassist und Sänger ist Damisch zwischen 1978 und 1983
an verschiedenen experimentellen Musikprojekten, Plattenaufnahmen und Konzerttourneen
der Band "Molto Brutto" beteiligt; Kritiker-Preis. Im gleichen Zeitraum
entstehen Experimentalfilme.
Seit den achtziger Jahren international zahlreiche Galerieausstellungen 1980/81
intensive Kontakte zu den Künstlern Herbert Brandl, Otto Zittko und Gerwald
Rockenschaub. 1981 entstehen erste Holzskulpturen und Assemblagen.
1983 Meisterschüler bei Rainer. 1982
erste Einzelausstellung in der Galerie Ariadne, Wien. 1985
Otto-Mauer-Preis und Max-Weiller-Preis. Seit 1985 beschäftigt
sich Damisch mit Keramik; u. a. Produktion von Gefäßen und Geschirren.
Teilnahme an der Biennale de São Paulo. 1986 Erste Einzelausstellung
in der Galerie van de Loo. Romstipendium, Aufenthalt in Modena. Anschließend
Zivildienst beim Roten Kreuz als Krankenpfleger. An Reisen in verschiedene europäische
Länder schließen sich 1987/88 ausgedehnte Aufenthalte
in Nepal, den USA, Alaska, Japan und Indien an. 1987 Ausstellung
in der Kunsthalle Winterthur; 1988 in der Wiener Sezession.
1989 Arbeiten auf Papier in der Galerie van de Loo. Bis 1993
bereist Damisch Südamerika, den Jemen, Australien, Marokko. Auf den Reisen
entstehen zahlreiche Arbeiten. 1990 erste Bronzeplastiken.
1991 Karl-Rössing-Preis, Ausstellung im Centre d'Art Contemporain
de St. Priest, Lyon. 1992 Einzelausstellung in der Galerie
van de Loo. Ausstellung im Kunstverein Cuxhaven und Gastprofessor an der Akademie
der Bildenden Künste, Wien, wo er seit 1998 als ordentlicher
Professor für Grafik und Malerei wirkt. 1993 Ausstellung
im Kunstverein Horn/Österreich und Kunstverein Steiyr. 1995
Preis der Stadt Wien. 1996 und 1998 unterrichtet
Damisch an der von Oskar Kokoschka gegründeten Sommerakademie in Salzburg.
1996 Ausstellung im Kunstverein Gasserhaus, Wasserburg/Österreich.
Seit 1997/98 entstehen großformatige plastische Außenraumkonzepte.
1998 Landeskulturpreis Oberösterreichs für Grafik;
Preis der Grafikbiennale, Prag. 1998 - 1999 Retrospektive in
der Landesgalerie Oberösterreich und in der Kunsthalle in Emden. 1997
Köpfler und Weltenbilder in der Galerie van de Loo. 2000
Weltwegbilder und Skulpturen Galerie van de Loo. 2004 Einzelausstellung
Weltendichte in der Galerie Marie-José van de Loo. 2005
Gruppenausstellung im Shanghai Art Museum, National Art Museum of China, Peking,
Shaanxi Art Mueseum in Xian und Guangdong Museum of Art in Guanghou, China.
2006 Galerie Wolfgang Exner, Wien. 2007 Galerie
Marie-José van de Loo
Damisch lebt und arbeitet in Wien
