Pierre Alechinsky


1927 in Brüssel geboren. 1944 - 48 Studium an der École nationale supérieure d'Architecture et des Arts décoratifs, Brüssel, mit den Schwerpunkten Buchillustration und Typografie. 1947 Mitglied der Gruppe "Jeune Peinture Belge". Schließt sich 1949 der 1948 von Jorn, Appel, Dotremont, Constant, Corneille und Noiret gegründeten Künstlergruppe CoBrA an und nimmt an deren ersten Ausstellung im Stedelijk Museum, Amsterdam, teil. Organisiert 1951 im Palais des Beaux-Arts, Lüttich, die zweite und letzte gemeinsame Ausstellung der Gruppe CoBrA und siedelt dann nach Paris über. Erlernt 1952 im "Atelier 17" in Paris die Technik der Radierung. 1954 Begegnung mit Walasse Ting, der ihn zu Reisen in den fernen Osten anregt. 1955 Reise nach Japan, wo der Film "Calligraphie japonaise" entsteht. Seit 1957 Ausstellungen in der Galerie Espace, Haarlem. 1958 Eintritt in das Direktionskomitee des "Salon de Mai", Paris (bis 1972). Ab 1960 Ausstellungen in der Lefebre Gallery, New York. 1961 Ausstellungsbeteiligung im Stedelijk Museum, Amsterdam. Erste Einzelausstellung in der Galerie van de Loo, München. 1963 Besuch von André Breton. Alechinsky läßt sich in Bougival bei Paris nieder. 1965 Reise nach New York. André Breton nimmt dieses Werk in die elfte und letzte "Exposition Internationale du Surréalisme" in Paris auf 1966 Preis bei der "Triennale de la Gravure en Belgique"; Preis der "Biennale internationale de la Gravure". 1967 Ausstellung im Museum of Fine Arts, Houston/Texas. 1968 "Grand Prix Marzotto-Europe pour la Peinture", Valdagno. 1969 Bau eines neuen Ateliers in Bougival. 1971 wird Alechinskys Buch "Roue Libre" von Albert Skira in Genf herausgegeben. 1972 zusammen mit Dotremont Ausstellung auf der XXXVI. Biennale Venedig, im Belgischen Pavillon. 1973 Reise in die Türkei. 1975 Einrichtung eines Alechinsky-Saales im Louisiana Museum, Humlebæk, Dänemark. 1976 mit Dotremont Wandbild für die Brüsseler Métro; "Andrew-W.-Mellon-Preis", Pittsburg für das Gesamtwerk. 1977 Retrospektive im Carnegie Museum of Art, Pittsburg. 1978 Retrospektive mit Zeichnungen, Museé National d'Art Moderne, Paris. 1980 Ausstellung Museo de Arte Moderno, Mexico; Kestner-Gesellschaft, Hannover. 1981 Retrospektive mit Grafik, The Museum of Modern Art, New York. 1983 - 87 Alechinsky wird zum Professor einer Malklasse an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris ernannt. 1984 "Grand prix national des Arts et Lettres pour la Peinture", Paris. 1985 Gestaltung eines Wartesaals des Kulturministeriums, Paris. 1987 Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum, New York. 1988 Einrichtung eines Ateliers in der Provence in der Nähe von Saint-Rémy; Reise nach China. Herbert-Boeckl-Preis, Salzburg. 1988/89 Monumentalgemälde für das Hauptfoyer der neuen Gebäude des Finanzministeriums in Paris. 1991 Ausstellung im Rupertinum, Salzburg. 1992 Gestaltung des Eingangsbereichs des französischen Bildungsministeriums, Paris. 1993 Wandgestaltung in der "kleinen Rotunde" (zusammen mit dem Dichter Tardieu) für die Nationalversammlung. Ausstellung des gesamten bibliofilen Werkes in der Bibliotheca Wittockiana, Brüssel. Ritter der Ehrenlegion. 1994 Ehrendoktorwürde der Universität Brüssel. 1998 Ausstellung im Centre National d´Art et de Culture George Pompidou, Paris. 1998 Ausstellung in der Galerie Nationale du Jeu de Paume in Paris. 2000 Ausstellung in der Baukunst-Galerie Köln. IVAM, Valence. 2002 Baukunst-Galerie Köln. 2004 Kunsthalle Emden. Centre Georges Pompidou, Paris. Galerie Marie-José van de Loo. 2005 Kunsthalle Emden. 2007/2008 Royal Museum of Fine Arts, Brüssel. Alechinsky lebt und arbeitet in Bougival bei Paris.